Datenschutzorientierte Verifizierung: Der Venue erhält die Antwort, nicht das Dokument.
Traditionelle Identitätsverifizierung zwingt Nutzer zum Übersharing. Um zu beweisen, dass Sie über 21 sind, zeigen Sie einen Ausweis mit Name, Adresse, Geburtsdatum und Foto — weit mehr, als der Venue benötigt.
Der Ja/Nein-Identitäts-Handshake kehrt dieses Modell um. Der Venue stellt eine einfache Frage („Über 21?"). Das Gerät des Nutzers beweist die Antwort kryptographisch. Der Venue erhält nur JA oder NEIN — nie das zugrundeliegende Dokument.
„Der Venue erhält die Antwort, nicht das Dokument." Dies ist Privacy-by-Design auf Protokollebene — nicht Datenschutz als Nachgedanke oder Versprechung.
Dieses Muster — selektive Offenlegung durch verifizierbare Credentials — transformiert, was Venues bieten können, und reduziert radikal, was sie speichern müssen.
Beide Begleitbücher erkunden datenschutzorientiertes Design in der Tiefe — von strategischer Begründung bis zu Implementierungsmustern.
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